Grundlagen

Die Artikel dieses Kapitels zielen darauf ab, ein Grundverständnis von "Filmsound" zu vermitteln. Diese Grundlagen sind weit gefächert: Eine Einführung in die Funktionsweise von Sehen und Hören wird ebenso geliefert wie Handwerkszeug zur praktischen Analyse von Klängen. Auf die technischen Vorraussetzungen und Entwicklungen des Tonfilms folgt ein Exkurs zur klassischen Avantgarde, einer frühe Experimentierphase mit Klang und Bild, die sich heute mit dem VJing fortsetzt.

 

1.1 Grundlagen visueller und auditiver Wahrnehmung

Wenn wir Filme schauen und hören, brauchen wir unsere beiden primären Sinnesorgane, Augen und Ohren. Was kann man über das Sehen und Hören lernen, um Filmwahrnehmung noch verständlicher zu machen?
Der folgende Artikel soll in die Grundlagen der visuellen und auditiven Wahrnehmung einführen, sowie ein paar interessante Wahrnehmungsphänomene näher beleuchten, die sich Filmproduzenten oft zu Nutze machen.

 

1.2 Beschreibung von Klangobjekten nach Barbara FlÜckiger

Eine Analyse von Filmsound scheitert häufig daran, dass es kein standardisiertes Verfahren zur Beschreibung von Klängen gibt. Die visuelle Fixierung unserer Gesellschaft sorgt dafür, dass wir für die Dimension des Hörens weitgehend 'taub' sind, eine eigene Begrifflichkeit für Klänge gibt es kaum. Die Medienwissenschaftlerin Barbara Flückiger schlägt deshalb ein Beschreibungssystem für Klangobjekte vor, das wir im Folgenden vorstellen wollen. Die Anwendung dieses Systems zeigen wir dann anhand von Beispielen aus den Filmen Terminator 2 und Das Piano.

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1.3 technische grundlagen des Tonfilms

Von The Jazz Singer über Jurassic Parc bis in die Zukunft: Im folgenden Essay sollen die technischen Grundlagen des Tonfilms dargestellt werden. Dabei werden relevante Formate vorgestellt und die aktuelle Entwicklung hin zur Digitalisierung des Filmsounds kurz umrissen.

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1.4 Visuelle Musik – Von der Avantgarde Über das Musikvideo zum VJing

Die Verbindung von Bild und Ton ruft ein drittes Medium hervor: die visuelle Musik. Zu Zeiten der Klassischen Avantgarde (1910 – 1930) war sie revolutionär, nach dem Aufkommen der digitalen Technologie ist sie aus unserem heutigen Leben gar nicht mehr wegzudenken. Jeder kennt das Musikvideo aus dem Fernsehen und das VJing aus dem Klub. Doch was verbindet diese beiden Bereiche mit der Klassischen Avantgarde? Sind Musikvideo und VJing deren Ausläufer? Auf welche Art versuchen sie die Synästhesie, das Hören von Bildern und das Sehen von Tönen, zu verwirklichen?

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