Genres

Sound-Design und Filmmusik beeinflußen im Zusammenspiel vor allem die emotionale Empathie des Zuschauers. Lassen sich also in so unterschiedlichen Filmgenres wie der Komödie, dem Horror- und dem Animationsfilm, verschiedene, vielleicht auch genretypische, Filmmusik und typisches Sound-Design finden?

 

4.1 Der Klang des Komischen

Zu den beliebtesten Hollywood-Produktionen der letzen Jahre zählen zweifelsohne Comedies. Es ist die Lust am Lachen, der Spaß an der Freude, der die Zuschauer massenhaft in die Kinos strömen lässt. Im Folgenden wird die Geschichte der Comedy kurz erläutert, es werden die verschiedenen Formen der Comedy – Slapstick, Screwball-Comedy, Romantic-Comedy, Gross-out-Comedy und Parodie – vorgestellt und ihre Entwicklung von den 20er Jahren bis heute verfolgt.

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4.2 Soundanalyse des Filmgenres Comedy am Beispiel “Ace Ventura” (1994)

Humor und Komik entstehen durch verschiedene Strukturen des Plots. Welche Rolle bei der Erzeugung einer komischen Wirkung spielt dabei die Tonebene? Durch welche Merkmale des Sounds wird eine Szene komisch? Eine Analyse am Beispiel von "Ace Ventura" gibt Antworten.

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4.3 Soundanalyse der Slapstick Komödie „The Big Store“ (1941)

Jeder von uns hat sich schon einmal eine Filmkomödie aus den 30er oder 40er Jahren des 20. Jahrhunderts angeschaut, die kurz nach der Stummfilmzeit entstanden. Dabei fallen einem natürlich sofort die "Bing-, Bong- und Boing-Geräusche" auf, die so manche ungeschickte Bewegung der Darsteller noch komischer werden lassen. Schon zu dieser Zeit spielte bei der Gestaltung des Films die Verwendung der Musik und des Sounds eine wichtige Rolle.

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4.4 Gruselsounds im Horrorfilm

In wohl keinem anderem Genre kommt Sound und Musik eine so tragende Rolle zu wie im Horror- und Gruselfilm. Ohne Sound und Musik ist es dem Horrorfilm kaum möglich, Emotionen wie Schrecken und Angst beim Publikum zu evozieren.
Was zeichnet den Sound eines Horrorfilms aus? Welcher Stilmittel bedient sich die Musik, um Spannung und Grusel beim Rezipienten zu erzeugen?

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4.5 Soundanalyse des Genre Horror am Beispiel „The Others“ (2003)

Zu einem der eindruckvollsten Horrorfilme der letzten Jahre gehörte sicher der Film „The Others“ von Alejandro Amenábar. Eine ganze Reihe klassischer Sound- und Musikelemente, die Grusel beim Zuschauer erzeugen werden hier vorgestellt.

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4.6 Soundanalyse des Genre Horror am Beispiel „Die purpurnen Flüsse“ (2002)

Zwischen des Genres Thriller und Horror bewegt sich der Film „Die purpurnen Flüsse“. Wie Musik die Wirkung von Bildern in extremer Weise beeinflusst, veranschaulicht ein Vergleich der Verwendung von Musik und Sound-Design in diesem Film mit der in der Gruselkomödie „Beetlejuice“ (1988) .

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4.7 Die Anfänge des Tonzeichentrickfilmes

Nach der Einführung des Tonfilmes im Jahre 1928 rief Walt Disney und sein Partner Ubbe Iwerks mit „Steamboat Willie“ eine Figur ins Leben, die später als „Mickey Mouse“ die ganze Welt erobern sollte. Der erste Tonzeichentrickfilm war deshalb so erfolgreich, weil er seinem Publikum glaubhaft vermitteln konnte, dass Trickfilmfiguren wirklich sprechen und musizieren können. Schon bei diesem Film schaffte man es, Handlung und Schnitt im Rhythmus der Musik zu gestalten. Wenig später veröffentlichte Disney von 1929 bis 1939 regelmäßig Zeichentrickfilme aus der Reihe der „Silly Symphonies“, in denen dem musikalischen Rhythmus eine noch größere Rolle zukam. Diese Reihe enthielt eine Vielzahl an klassischer Musik, traditioneller Folklore, Opern und Popmusik.

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4.8 Sound in Trickfilmen: Exemplarische Analyse von „The Lion King“ (1994)

Vor dem Zeitalter der PIXAR-Animationsfilme beherrschten animierte Musicals die Leinwand, wie z. B. „Arielle, die kleine Meerjungfrau“, „Die Schöne & das Biest“, „Pocahontas“ oder auch „Mulan“. Am Beispiel des preisgekrönten Disney-Meisterwerks „Der König der Löwen“ sollen die klassischen animationstypischen Sounds, aber vor allem die Musik im traditionellen Animationsfilm dargestellt werden.

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4.9 Fiktion ganz nah an der Realität – Animationsfilme erobern den Markt

Die dreidimensionale Welt erobert seit rund einem Jahrzehnt die Animationsfilmbranche. Diese neue Art, auf digitalem Wege Filmsets und Figuren zu kreieren, brachte viele ungekannte Möglichkeiten für die Filmemacher mit sich. Auch auf die Sounddesigner kamen weitere Herausforderungen zu. Wie im Einzelnen der Sound in einem Animationsfilm gestaltet sein kann, soll hier anhand des Beispiels „Die Monster AG“ deutlich werden.

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